Ragdolls vom Auenquell

 

 Ausstellungen

 

13.04.2013          Internationale  Katzenausstellung der Katzenfreunde Germania e.V.

 

 

 

 

Am 13.04.2013 war es soweit, unsere Leni vom Herzogenried und wir nahmen das erste Mal an einer Katzenausstellung teil.  

Wir, hauptsächlich Sabine und ich, waren sehr aufgeregt.. Zuvor hatten wir uns im Internet informiert und mussten feststellen, dass man eine ganz schöne Menge Equipment brauchte. Von der Deko bis zum Käfigfressnäpfchen.

So perfekt ausgerüstet, durch Frau Daude  von "Katzenspieleparadies", und vielen nützlichen Tipps unserer Züchterin, machten wir uns nach einer aufgeregten schlaflosen Nacht morgens um 06:45 Uhr auf den Weg. Es ging nach Ransbach-Baumbach zur Stadthalle, was zum Glück nur 30 km von uns entfernt ist.  Wir waren auch die Ersten, die an der Halle ankamen und mussten so gut noch 20 Minuten warten bis wir eingelassen wurden. Leni, in Ihrem Katzenkörbchen, war schon von der Fahrt nicht begeistert und beschwerte sich lauthals. 

Dann ging es los. Um 07:30 Einlass. Weitere Aussteller waren mit Ihren Tieren und noch mehr Gepäck wie wir zur Stelle.

An der Anmeldung lief alles reibungslos. Bezahlt hatten wir schon Wochen vorher und unsere Meldung war wie vorgesehen vorhanden. Also bekamen wir eine Mappe mit Programm und mehreren Unterlagen. Von dort gings dann zur tierärztlichen Kontrolle. Auch hier ging es schnell und reibungslos. Alle unsere Ängste diesbezüglich waren sofort beruhigt.

Nun suchten wir unseren Käfig. Das war zum Glück ganz einfach, weil wir einen hervorragenden Platz an der Seite und ganz am Eingang bekommen hatten.

Die Kiste mit der Deko war schnell herbeigeschafft und nachdem Sabine den Käfig nochmal mit Sagrotan gereinigt hatte gings ans Einrichten. Unser "Kasperletheater" musste aufgebaut werden: Wir hatten einen Doppelkäfig bestellt und nun kam die schwere Frage, wie bekommen wir die Mittelabtrennung heraus um die durchgehende Bodendeko hinein zu bekommen?? Sabine und ich probierten alles. Und dann... die Rettung eilte herbei!! Ein Helfer des KfG. Er zeigte uns, dass man den Käfig nur anheben und die Unterlage drunter schieben musste. Bei aller Aufregung über das ganze Neue waren wir auf die naheliegenste Idee nicht gekommen. Nachdem wir uns genug geschämt und kaputtgelacht hatten über unsere eigene Dummheit, ging alles andere ganz schnell und Dank der guten passgenauen Verarbeitung konnte die Deko ganz schnell aufgebaut werden und unsere Leni konnte in ihren Ausstellungskäfig einziehen. Sie machte es sich nach einigem Geschnuppere -Gott weiß warum- mitten im Katzenklo gemütlich. Oh Gott, das ganze schön gebürstete Fell voller Streu. Toll! Wir waren begeistert. Später legte sie sich dann wenigstens daneben. Das wunderbare herrlich gepolsterte Kissen jedenfalls war -auch für den Rest des Tages- völlig uninteressant. Naja. 

 


 

Nun begann das Warten und wir hatten Zeit uns mit den Nachbarausstellern anzufreunden und Mal durch die ganzen jetzt schon gut gefüllten Reihen zu schlendern.

Gegen 10:00 Uhr gab`s dann in dieser perfekt organisierten Ausstellung die Begrüßung und die Vorstellung der Richter. Danach einen Sektempfang für alle Aussteller. 

Nun mussten wir wieder warten. Unsere Leni hatte die Chance mit zwei positiven Wertungen an diesem Tag 2 Punkte für den ersten begehrten Titel "Champion"  (CAC) zu erringen. Insgesamt brauchte Sie drei entsprechende Wertungen.

Dann, nach schier endlosem Warten wurde uns der erste Zettel mit der Aufforderung zu einem Richter zu kommen gebracht. Die Aufregung wuchs und wuchs und die zitternden Hände konnten kaum die Klammer mit dem Zettel am Hemd befestigen. Nun schnell Leni aus dem Käfig. Die wusste gar nicht wie ihr geschah und hielt sich erst einmal gut fest. Nun musste sie aber noch mit ihrer Bürste "landfein" gemacht werden. So gerne sie das sonst mag, heute war sie nicht begeistert.

Bewaffnet mit unserem Fotoapparat machten wir uns auf, quer durch den Saal zum Richtertisch. Dann war es soweit, nachdem wir kurz warten mussten hatte unser Richter, Herr Klein, Zeit für unsere Leni. Man merkte förmlich, dass weder uns noch Leni ganz wohl bei der Sache war. Aber Herr Klein war sehr liebevoll und Leni ließ alles mit sich geschehen. Herr Klein gab uns mit auf den Weg, dass ihm unsere Katze sehr gut gefalle und es eine sehr schöne Katze sei. Uns plumpste jedem für sich förmlich ein Felsbrocken vom Herzen. Natürlich waren wir sehr glücklich über diese lobenden Worte

 

 

 

Wir waren kaum zurück und Leni, der man die Aufregung doch sehr anmerkte, hatte sich gerade wieder beruhigt. Stand plötzlich wieder Jemand mit einem Zettel vor uns und sagte, wir sollen zum Vergleich kommen. Der Richter möchte Leni mit einer anderen Ragdoll vergleichen weil er eine der beiden für eine Nominierung vorschlagen wolle.

Also wieder zurück in den Richterraum. Leni war nicht sonderlich glücklich darüber. Am Richtertisch wartete bereits der andere Kandidat. Als Leni die zweite Katze gleich in Ihrer Nähe entdeckte geschah etwas, was wir zuvor nie erlebt hatten. Sie fauchte und knurrte. Super!! 

Der Richter sah sich nun beide Katzen, unsere knurrende Leni mit angelegten Ohren und die völlig ruhige andere Katze an. Nach einer Weile meinte er, er habe nun genug gesehen, würde uns aber nicht verraten, wen er nominiere. Also mussten wir warten. Aber ob des "tadellosen" Benehmens von Leni war uns klar: "Sie würde es nicht sein." Einige Zeit später als die Nominierten auf die Bühne gebeten wurden, wurde es dann zur sicheren Gewissheit. Leni hatte sich ihre Nominierung verknurrt. 

Aber das ist ja nicht das Wichtigste. Hauptsache, sie würde ihre CAC- Bewertung erhalten. Doch am Nachmittag stand ja noch eine weitere Richterbewertung bevor.

Nach einer uns ewig lang erscheinenden Mittagspause ging es dann endlich weiter und gegen 15:00 Uhr wurden wir dann mit Leni zum zweiten Richten gebeten.

Wir kannten ja nun schon den Ablauf und alles lief etwas ruhiger ab. Allerdings wusste nun auch Leni, was los war.  Leni war sehr verängstigt, obgleich auch der 2. Richter sehr verständnisvoll war. Sie zitterte und warf ihre schönen Haare von sich. Aber auch hier erhielt sie eine exzellente Bewertung und hatte nun ihr zweites CAC.

Dann plätscherte der Nachmittag so dahin, aber wenigstens hatte Leni ihre Ruhe in ihrem Käfig. Nur die Zuschauer waren auch nicht ihr Ding. Als dann endlich gegen 17:00 Uhr die Bewertungsurkunde vom Vormittag und Nachmittag ausgeteilt war, konnten wir etwas erschöpft aber doch glücklich über die 2 ersten guten CAC-Bewertungen einpacken und nach Hause fahren. 

Fazit unserer ersten Ausstellung: Eine sehr schöne Erfahrung und es hat dank der guten Organisation im Vorfeld und der Ausstellung durch den KfG alles super geklappt. Wir haben nette Leute kennengelernt und hatten Spaß.

Mal schauen, wie das am nächsten Tag bei unserem Verein dem Katzenverein Leverkusen e.V. KVL eV. in Lohmar laufen würde.

 

14.04.2013    Internationale Katzenausstellung des KVL eV.

 

 


 

Am frühen Sonntagmorgen war es dann soweit. Früh um 06:30 Uhr ging es los nach Lohmar. Von uns auch nur einen Katzensprung von 60 km entfernt und ein muss als Mitglieder bei der eigenen Ausstellung unseres Vereins anwesend zu sein.

Der Ablauf war für uns nun schon nicht mehr so aufregend und so fuhren wir entspannt nach Lohmar und waren tatsächlich die Ersten bei der Anmeldung und beim Tierarzt. 

In der großen Halle waren wieder die ganzen Käfige aufgebaut und wir hatten für unsere Leni einen Doppelkäfig etwa in der Mitte der Halle und in der Mitte der Reihe erwischt. Aber doch recht viel Platz zwischen den Reihen. Da wir mit die ersten waren konnten, wir entspannt alles einrichten.

Unsere Ausstellungsdeko 


 


 

 

Der Ablauf war ähnlich wie in Ransbach-Baumbach und für uns hieß es warten, dass Leni das erste Mal zum Richten gerufen wird. Nach gut 2 Stunden war es dann soweit.

Es wurde uns ein Zettel gebracht mit dem Richter unseres Vertrauens. Wir sind also dieses Mal in Ruhe und mit einer gut gebürsteten Katze durchgestartet. Sabine trug Leni und ich schirmte sie vor allzuviel neugieriger Blicke anderer Katzen ab. Das bewährte sich und Leni war etwas ruhiger.

Aber wir kamen und kamen nicht dran, weil der Katzenfreund, der vor uns zum Richten war ewig lange Diskussionen mit der Richterin führte. Leini wurde dabei immer nervöser. Zum guten Schluss stellte sich dann auch noch heraus, dass wir einen falschen Zettel bekommen hatten und eigentlich zu einem anderen Richter mussten. 

Ich lief also zurück zu unserem Käfig und siehe da, ich bekam einen neuen Zettel mit einem anderen Richter. Gut das Sabine mit Leni gar nicht erst mitgekommen war.

Ich lief also zurück zu den Richtern. Jetzt sollte Herr Vennemann aus den Niederlanden unsere Katze richten. Dieses Mal kamen wir sehr schnell dran, aber Leni war zwischenzeitlich wegen der langen Wartezeit sehr ungegalten und knurrte so gut sie es konnte.

Herr Vennemann war aber sehr verständnisvoll und ließ sich viel Zeit mit Leni und siehe da, mit dem Laufe der Zeit wurde sie immer zutraulicher. 

Am Schluß erhielten wir dann, Dank der guten Geduld unseres Richters, das begehrte dritte CAC:

 

Hurra unsere Leni ist von nun an ein

Champion

 


 

 

Damit war unser Ziel an diesem Wocheende erreicht. Wir hatten mehr erreicht als wir es zu hoffen gewagt hatten und nun konnten wir die zweite Tageswertung schon dazu nutzen, zu versuchen den ersten Punkt für die nächste Stufe, den "Internationalen Champion"  (CACIB) zu erreichen.

Das zweite Richten erfolgte noch kurz vor der Mittagspause. Wir wurden zu Richter Malz gerufen und dieses Mal lief alles wie am Schnürchen.

Zwar knurrte Leni auch dieses Mal wieder, aber schon viel dezenter und der liebevolle Richter konnte sich ohne Probleme unsere Leni ansehen.

Das Ergebnis war besser als wir es je erwarten durften. Unsere Leni erhielt in allen Punkten ein Exzellent und hatte somit den ersten Punkt zum CACIB.

Super! Nie hätte wir gedacht, dass das so gut läuft.

Damit war der Nachmittag für uns und Leni total entspannt, außer ein paar Zuschauer anzufauchen und anzuknurren hatte sie ja nun nichts mehr zu tun. Sie entspannte zusehends.

Der Nachmittag plätscherte mit netten Gesprächen mit anderen Ausstellern und dem Ansehen anderer Katzen dahin.

Gegen 18:00 Uhr erhielten wir unsere beiden Urkunden und danach gings recht schnell, denn nun waren wir im Einpacken ja schon routiniert, wieder nach Hause.

Fazit: Ein superschönes und erfolgreiches Ausstellungswochenende, an dem wir mehr Spaß hatten als unsere Katze, aber es macht Lust auf mehr.

 

15.06.2013  World Cat Show des 1.ITAVC e.V. in Dinslaken / Nominiert für Best in Show

 

Am 15.06.13 war es mal wieder soweit. Wir machten uns auf zu unserer 3. Ausstellung mit Leni. Eine Woche zuvor hatte sie uns ein komplettes Ausstellungs-WE wegen Rolligkeit geschmissen. Naja, was will man machen? Eben außer Spesen nichts gewesen.

Dafür wollten wir dann an diesem Samstag richtig durchstarten und 2 weitere Punkte zum Internationalen Champion ergattern.

Früh morgens um 04:30 Uhr war Aufstehen angesagt und um 05:30 Uhr schon Abfahrt. Leni gefiel das so früh gar nicht, sodass es während der ganzen Fahrt bereits lautstarken Protest gab.

Am Ausstellungsgelände an der Trabrennbahn in Dinslaken angekommen, war ihre Laune dann endgültig dahin und für diesen Tag auch nicht mehr zu retten.

Schon bei der tierärztlichen Untersuchung knurrte sie den Tierarzt an und zeigte damit nur zu deutlich, was sie von den kommenden Stunden halten würde.

Wir hatten einen schönen Platz bekommen und nach kurzer Zeit, wir sind ja nun schon Routiniers- konnte unsere Prinzessin ihr Heim für einen Tag beziehen.

 

Der schönste Platz im ganzen Prinzessinnenheim

Der schönste Platz im ganzen Prinzessinnenschloss 

 

Neben uns gab es eine, den ganzen Tag lauthals miauende, Peterbald und daneben eine ganze Horde Nacktkatzen, die Lenis Laune und später auch unsere nicht gerade steigerte, auch wenn sie die Anderen nur hörte.

Die Ausstellung war von der Location her nicht gerade toll, weil das Trabrennbahngelände und alle Gebäude ihre beste Zeit bereits hinter sich hatten. Selbst die Ansagen über die Lautsprecheranlage im Saal waren kaum zu verstehen und es kamen auch recht wenige Besucher. Allerdings gaben sich die Leute vom 1.ITAVC sehr viel Mühe, dass es eine schöne Veranstaltung wurde, die recht familiär war ablief.

Wir lernten alsbald auch eine sehr nette Ragdollzüchterin kennen, die uns anbot, dass ihr Kater der Papa von Lenis ersten Babys werden könnte. Leider hatte sie ihn nicht dabei, sodass wir zunächst ahnungslos waren, welche Schönheit sich dahinter verbirgt. Aber wir wollten uns zu Hause dann später ihre Internetseite ansehen und in Kontakt bleiben.

Am späten Vormittag schlug dann Lenis große Stunde, die erste Vorführung am Richtertisch. Richter Weerts wurde natürlich angeknurrt. Aber er ist eine Seele von Mensch und weiß, wie aufgeregt unsere Leni ist. Ehe sie sich versah hatte er sie gepackt, hochgehoben und begutachtet. Noch ein paar Blicke in den rettenden Händen ihres Frauchens und dann gabs den begehrten zweiten Wertungspunkt  für den Internationalen Champion. Nun fehlten nur noch 3.

Am Nachmittag musste die arme Leni, deren Laune nun endgültig am Nullpunkt angelangt war zum zweiten Richten. Es war schon mehr als glücklich, dass wir von der Richterin aus den Niederlanden, Frau de Bruin, den begehrten Punkt für den Internationalen Champion bekamen. Aber trotz Knurren und Fauchen, mit dem Leni ihr begegnete, konnte auch sie sich dem Charme und der Schönheit von Leni nicht entziehen. Nun fehlten nur noch 2 Punkte, die wir hofften, 14 Tage später auf der Ausstellung in Weisweiler zu bekommen.

Einige Zeit später gabs dann noch eine weitere Überraschung. Plötzlich wurde uns ein Zettel gebracht, auf dem stand: "ICH BIN NOMINIERT". Tatsächlich eine Nominierung für "Best in Show". Das war für uns mehr als überraschend. Gefreut haben wir uns aber riesig.

 

Allerdings kam es wie es kommen musste. Bei der Vorführung zur Wertung zeigte sich Leni von Ihrer "besten" Seite. Ans Köpfchen heben und ordentliches präsentieren war überhaupt nicht zu denken. Aber da müssen Herrchen und Frauchen auch noch üben.

 

 

Abends fuhren wir dann gegen 18:30 Uhr alle erschöpft und doch mit maximaler Punkteausbeute wieder nach Hause.

 

29.06.2013   Internationale Katzenausstellung des UCC e.V. in Weisweiler 

 Nominiert für Best in Show

 

 

 

 

Es war schon wieder mal soweit, am 29.06. und 30.06.2013 hatten wir uns viel vorgenommen und kurzentschlossen für die Katzenausstellung des UCC in Weisweiler gemeldet.  Immerhin waren 4 Wertungspunkte möglich.

Am Samstagmorgen waren wir bereits wieder einmal früh auf und gegen 06:45 Uhr saßen wir mit Leni im Auto, um die 130 km lange Strecke zu meistern.

Gegen 07:45 Uhr kamen wir denn auch gut und wohlbehalten an der Festhalle in Weisweiler an und konnten schnell einchecken, weil noch nicht sehr viele Aussteller da waren.

Leni hatte schon wieder die ganze Fahrt über gemeckert, war aber nicht ganz so schlecht gelaunt wie 14 Tage zuvor.

 

My Home is my Castle

Die Ausstellung bei diesem Verein war bestens organisiert und unheimlich unkompliziert und familiär. Vorab gesagt, hat uns das super gut gefallen.

 

Nach einigem Suchen hatten wir endlich den Käfig für Leni gefunden und sie konnte ihr Heim erneut beziehen.

 

 

Hier trafen wir auch die Züchterin , Claudia Ötwös, wieder, die wir in Dinslaken kennengelernt hatten. Sie ist selbst Mitglied im ausrichtenden Club und kannte sich sehr sehr gut aus. Ihre Tipps waren für uns Gold wert. Sie half uns sogar mit einer kleinen Höhle für Leni aus, die sie später sogar geschenkt bekam. Claudia betreute uns während der Ausstellung wie eine Mutter und hat uns mit ihrer Hilfsbereitschaft und den vielen Tipps unheimlich geholfen. 

Nun durften wir auch endlich Bellino, den "Vielleicht"-Vater für Lenis erste Babys persönlich kennenlernen. Im Internet hatten wir ihn uns natürlich schon angeschaut und spontan in ihn verliebt. Wir sind uns schon jetzt sicher, er ist der Richtige für den Start unserer Zucht und Lenis erste Babys. (PS.: Wie wir heute wissen, kam es dann doch etwas anders.)

 

 

   

 

Bellino vom Schwanderberg 

 

 

Die Ausstellung verlief recht kurzweilig. Nur das Richten wurde für uns wieder einmal zur Zitterpartie, da Leni wie gewohnt ungnädig war. Aber die Richter waren großzügig und bewerteten nur die Katze selbst und nicht ihre Laune. Diese entspricht ja auch ganz und gar nicht ihrem üblichen Wesen. Sondern ist nur der großen Aufregung und Angst geschuldet.

Am späten Nachmittag hatte Leni ihre beiden Wertungspunkte an diesem Tag ohne Probleme und mit Bestnoten erhalten.

Das bedeutet:   Jawohl,             unsere Leni ist von nun an ein

 

INTERNATIONALER Champion

Wir freuen uns riesig.

Am Ende eines langen Ausstellungstages fuhren wir glücklich nach Hause. Am glücklichsten war wohl Leni, denn sie muckste sich die ganze Fahrt über nicht.

30.06.2013  Am Sonntagmorgen ging es dann ein zweites Mal nach Weisweiler.

Dieses Mal kannten wir uns ja schon bestens bei den netten Gastgebern und in der Halle aus. Aber oh Schreck, der Käfig war weg. Aber zum Glück war Claudia nicht weit und zeigte uns, dass man den Käfig über Nacht umgestellt hatte und wir nun einen Platz fast neben ihr hatten. So konnte sie sich noch besser um uns kümmern. Wir freuen uns eine richtig liebe Freundin gefunden zu haben.

Auch heute war es bei den beiden Wertungen nicht problematisch für Leni ihre beiden Wertungspunkte zu bekommen und dass obwohl sie noch eine dritte Bewertung bei einem Richteranwärter, der seine Prüfung machte, über sich ergehen lassen musste. Es klappte dank sehr geduldiger Richter und trotz schlechterer Laune von Leni als am Tag zuvor, alles sehr reibungslos. Sie hat nun schon 2 von 5 Punkten für den Großen Internationalen Champion.

Und Überraschung, Leni wurde auch dieses Mal wieder "Nominiert für Best in Show".

Aber wir wussten schon, wenn sie sich nicht besser präsentieren ließe, würde es auch dieses Mal nicht klappen. Aber wir sind ja schon sehr stolz, dass es bereits die dritte Nominierung auf einer Ausstellung war.

Aber es kam wie es kommen musste. Obgleich Claudia so lieb war und Leni für uns präsentierte reichte es nicht, weil Leni es immer noch nicht gelernt hat im entscheidenden Moment den Kopf zu heben.  Schade.

 

Am Abend des 30. fuhren wir dann mit für uns maximalem Erfolg und einer stolzen Katze nach Hause.

Hierher kommen wir bestimmt wieder.

 


 

Schönsein macht müde

 

 

12./13.10.2013   Internationale Katzenausstellung des UCC e.V. in Radevormwald

 

 

  unsere Leni vom Herzogenried ist jetzt ein

 

GROßER INTERNATIONALER CHAMPION

Außerdem hat sie die erste Anwartschaft auf den Titel Europäischer Champion errungen!

 


 

Am 12.10.13 schon ganz früh morgens um 05:30 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Radevormwald.  Die Fahrt wäre vielleicht ganz entspannend gewesen, aber unserer Leni gefiel sie mal wieder gar nicht.

Darum hatten wir von Start bis Ziel immer ein Miauen zur Untermalung unseres Radiomusikprogrammes im Gepäck. Es ist schon erstaunlich, dass Leni es schafft 1 1/2 Stunden Fahrtzeit zu reden.

Egal, die Ohren auf Durchzug und wir hatten eine angenehme Fahrt.

Gegen 07:30 erreichten wir die Halle, mitten in Radevormwald. Einen schönen Parkplatz hatten wir uns schon am Tag zuvor über das Internet ausgesucht und auf Anhieb gefunden. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, dass hier ein Parkscheibengebot gilt, sodass wir am Abend bei unserer Rückkehr ein nettes Briefchen der Stadt Radevormwald unter dem Scheibenwischer kleben hatten. Mit 10,00 € noch recht glimpflich aber doch ärgerlich, weil es in der Nähe auch nirgends einen kostenfreien Parkplatz gegeben hätte. Darum gehe ich davon aus, dass fast alle Aussteller später das gleiche nette Briefchen hatten, sodass eine Katzenausstellung schließlich für die Stadt Radevormwald doch recht einträglich ist.

Die Ausstellung war wie gewohnt vom UCC sehr schön und familiär gestaltet. Wir fahren immer gerne zu einer Ausstellung dieses Vereins und haben schon einige nette Leute kennengelernt.

Die Ausstellung verlief zügig und ohne Besonderheiten... zumindest was Leni anging. Wie immer eine brave Katze in ihrem Käfig und beim Richten ein Derwisch. Mittlerweile der Richterschreck. Ich hätte nie gedacht, dass unsere Katze überhaupt fauchen und knurren kann. Aber Richter mag sie nun mal gar nicht. Ob Herrchen und Frauchen das jemals kapieren? Wahrscheinlich nicht, sonst würden sie nicht ewig wieder zu diesen nervenden Ausstellungen mit ihren furchtbaren Richtern fahren.

Ihre beiden Punkte zum GCACIB erhielt sie aber mühelos. Nur für eine Nominierung machte sie sich einfach nicht schön genug. Damit fehlte nur noch ein Punkt zum nächsten Titel und der sollte am nächsten Tag errungen werden.

Herrchen und Frauchen hatten dafür einen umso schöneren Tag.(mal abgesehen von den peinlichen Besuchen bei den Richtern).

   

Claudia und ...

 

 ihr Mann Gerd (links)....


 

 

Immerhin gab es nette Gespräche mit unserer Züchterfreundin Claudia Ötwös und anderen Ausstellern. 

An Claudia an dieser Stelle mal unseren herzlichsten Dank für die vielen tollen Tipps und die vielfache Hilfestellung. Leni bedankt sich besonders für ihr herrliches Stinkekissen. Damit lässt sich so ein nerviger Tag halb betäubt vom Baldriangestank recht gut überstehen.

Außerdem durften wir am Ende des Tages noch den besten Käfigschmuck zum Thema Halloween aussuchen. Das hat Spaß gemacht, war aber bei den vielen schönen Käfigdekos auch nicht einfach.

Aber das Allertollste kam am Nachmittag. Wir haben mit unseren 6 Tombolalosen dicke abgesahnt und eine tolle Kuschelkrone und den Hauptpreis, einen sehr schönen Kratzbaum, abgesahnt. Das war Entschädigung genug für jedes Miauen, Fauchen und Knurren von Leni.

Eine schöne Ausstellung leider aber fast keine fremden Besucher. Das war etwas schade.

Am späten Nachmittag fuhren wir dann mit Leni müde, aber sehr zufrieden, wieder nach Hause Und siehe da, von Leni war die ganze Fahrt über nichts zu hören, sodass ich Sabine doch tatsächlich nach einer Weile, tatsächlich etwas beunruhigt,  fragen musste, ob wir sie überhaupt mitgenommen hatten. 

Wieder ein erfolgreicher und schöner Ausstellungstag und wir freuten uns auf den nächsten Tag, für den wir auch gemeldet hatten.

 

 

13.10.2013

Der zweite Ausstellungstag war ähnlich schön wie der Erste. Nur dieses Mal fehlte der nette Brief von der Stadt, weil Sonntags ja das Parken frei ist.  Wir haben ihn aber auch nicht vermisst.

Immerhin, Leni begleitete unsere gesamte Hinfahrt wieder mit ihrem Gesang und später auf der Rückfahrt war von ihr nichts zu hören.

Also, alles wie immer, Fauchen und Knurren bei den Richtern inklusive.
 

Heute erhielt Leni ihren 5. Wertungspunkt zum GCACIB und ist damit zur Freude von Herrchen und Frauchen ein

 

 GROßER INTERNATIONALER CHAMPION

Herzlichen Glückwunsch dazu.
 

Am Ende hatte sie sogar ihren ersten Wertungspunkt zum Europachampion sicher.

 

Nochmals herzlichen Dank UCC für diese schöne, gelungene Ausstellung.

Wir kommen wieder!

 

14.12.2013  XMas Show Weihnachtskatzenshow des UCC e.V. in Weisweiler

 

 

 

 


 

 

Am Morgen des 14.2.13 war es wieder einmal soweit. Wir machten uns auf zu unserer letzten Show für 2013 und hatten uns die XMAS Weihnachtskatzenshow des UCC e.V. hierfür ausgesucht. Zum UCC kommen wir besonders gerne, weil es hier so schön familiär und gut organisiert ist. 

Also schon wieder morgens um 4:30 Uhr aufstehen und dann um 0&.00 Uhr im Auto. Damit wir auch pünktlich um 7:30 Uhr in Weisweiler sein konnten.

Dieses Mal war alles etwas anders. Dieses Mal hatte Leni nämlich Begleitung. Ihre Freundin, unsere Hauskatze Sheila war mit von der Partie und unser Sohn Silas begleitete uns auch das erste Mal.

 SILAS bei seiner ersten Katzenausstellung

 

Wie sich später herausstellen sollten die goldrichtige Entscheidung.,

Wie gewohnt erreichten wir Weisweiler  wir nach nicht ganz reibungsloser Fahrt. Nicht ganz reibungslos, weil Leni entdeckt hatte, wie man den Reißverschluss am Sturdy öffnen konnte. Silas rief plötzlich, das die Katze im Auto herumstolzierte. Wir mussten also die nächste Parkmöglichkeit anfahren und konnten dann Leni dieses Mal mit anschließend gut gesichertem Reißverschluss verpacken.  Aber das sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass unsere gelehrige Leni ihre neue erworbene Fähigkeit anwandte.... In Weißweiler wurden wir wieder pünktlich von den Mitgliedern des UCC am Halleneingang empfangen. Da war es wieder, dieses wohlige familiäre Gefühl, dass uns den UCC so sympathisch macht.

Schon die tierärztliche Kontrolle war für uns eine Überraschung. Leni war brav und knurrte nicht. 

Dann gings in die Halle und die übliche hektische Aufbauaktion es Ausstellungskäfigs begann. Also wurden Sheila und Leni erst einmal mit ihren Transportkörben unter den Tisch geschoben.  Doch plötzlich Unruhe... Was war geschehen??? Jemand rief, hier läuft eine Katze herum und  unsere Züchterfreundin Claudia Ötwös meinte es sei Leni. Und tatsächlich. Wir hatten nach der tierärztlichen Kontrolle den Reißverschluss am Sturdy nicht ganz richtig verschlossen und musste Leni natürlich Ihre neue Fähigkeit zum Öffnen wieder einmal ausprobieren und rannte fröhlich unter den Ausstellungstischen umher. Zum Glück reagierte sie sofort auf das Rufen Ihres Herrchens, der sie dann glücklich in die Arme schließen und wieder, dieses Mal mit gut gesichertem Reißverschluss wieder zunächst in Ihrem Sturdy verpacken konnte.

Nach dem Aufbau wurden dann beide Katzen in Ihren schön gestalteten Käfig entlassen und man merkte, dass sie sich freuten zusammen zu sein.

 

Leni und Sheila vereint, in Erwartung der Richter

 

Nachdem alle mit dem Aufbau fertig waren und wir uns im ganzen Saal die Katzen und die reich gefüllte Tombola und Preisbühne angeschaut hatten, musste nun auch endlich ein Besuch am Käfig von Claudia Ötwös sein. Immerhin hatte sie unseren zukünftigen stolzen Zuchtkater (zumindest will er das mal werden wenn er groß ist) Eragon-E.T. dabei.  Er sollte mit seinen Geschwistern in der Nestklasse antreten.

 

 

UNSER Eragon E.T. bald lebt er bei uns!

Leider kam es nicht dazu, weil die Geschwisterchen sich hängen ließen. Sie hatten sich einen Schnupfen eingefangen und wurden nach Hause gebracht. E.T. war am besten drauf und durfte bleiben, aber man merkte, dass er auch nicht ganz fit war. Trotzdem waren wir glücklich unseren Süßen mal wieder knuddeln und herzen zu dürfen.

 

Der Tag verlief dann recht schön, denn wir hatten auch Sheila für eine Wertung angemeldet und die alte Dame (14 1/2 Jahre) ließ sich die Beschau beim Richter trotz spürbarer Angst gut gefallen und

so wurde das schöne Tier hoch gelobt und auch für Best in Variety nominiert.

 

 

  

 

 Erstaunlicher Weise war auch Leni dieses Mal total ruhig und lisich ohne zu murren, sowohl vormittags als auch nachmittags von den Richtern anschauen.  Die Punkte zum Europachampion Nummer 2 und 3 erhielt sie ohne größere Schwierigkeiten. Die erste Richterin mahnte nur an, dass sie wohl noch etwas zu jung sei und sich noch weiter entwickeln müsse. Eine berechtigte Kritik., Aber letztendlich hatte Leni beide Punkte bekommen, sodass ihr nun nur noch 2 zum Titel fehlen. 

 

Leni heute ganz brav beim Richten.

 

 

Ein sehr erfolgreicher Tag also für uns oder besser unsere Katzen. Und das Beste kam noch....

Sheila wurde mit einem Preis bedacht und wurde "Best in Show" im Bereich weibliche Hauskatzen. Ein schöner Erfolg über den wir uns besonderes gefreut haben. In Zukunft wird sie uns wohl noch öfter begleiten... Allerdings dann außer Konkurrenz, denn wir wollen der alten Dame den Stress nicht mehr unbedingt zumuten.

 

 

 

 

 

 

Die stolze Gewinnerin

Am Ende dieses schönen Tages fuhren wir alle glücklich und zufrieden nach Hause. Auch Silas, der sogar eine von Claudias Katzen präsentieren durfte hat es gut gefallen und er will uns wieder begleiten.

Ach ja und noch etwas Eragon-E.T.´s Papa, Bellino vom Schwanderberg, wurde als schönste Ragdoll mit dem Preis Best in Show bedacht. Herzlichen Glückwunsch!

2013 war also insgesamt ein wunderschönes und erfolgreiches Jahr für unsere Katzen und uns! Unserer erstes Ausstellungsjahr hat uns weiter infiziert...

 

2014

2014 haben wir mehrere Ausstellungen besucht. im Mai in Schaafheim und im September beim KFG in Ransbach-Baumbach. Leni hat Ihre Punkte zum Europachampion erreicht.

2015

 

Dieses Jahr wird das Jahr unseres jungen Katers "Qiuanu von den Zwergenhöhlen" genannt "Mister Q". Leni wird dieses Jahr zu keiner Ausstellung fahren. Sie mochte das noch nie gerne und als Europachampion, darf sie sich nun auf ihren Lorbeeren ausruhen. Sheila räumte mit Best in Show in Ransbach-Baumbach groß ab.

Unsere erste Ausstellung 2015:

19.04.2015   Jubiläumsausstellung unseres Vereins, des Katzenverein Leverkusen e.V. in Lohmar

Es war das erste Mal für "Mister Q" und er war dementsprechend aufgeregt. Aber zum Glück wurde er erst spät zum ersten Richten gerufen und war bis dahin schon sehr entspannt und hatte sich an das ungewohnte und unruhige Umfeld gewöhnt. Er durfte mit seinen noch nicht ganz 8 Monaten noch in der Juniorenklasse antreten.

Frauchen und Herrchen waren für sein erstes Richten mindestens ebenso aufgeregt wie der Kater und sehr gespannt, was der Richter von ihm halten würde.
 

Herr Vennemann nahm sich dann seiner an. Zunächst sah er nur auf seinen Zettel und erwartete nach eigener Aussage einen "kleinen" Jungen. Als er dann aufblickte revidierte er sein Urteil denn unser stattlicher "kleiner Mann"  konnte nicht mehr als kleiner Junge bezeichnet werden und so revidierte Herr Vennemann gleich mal seine Erwartung und blickte anerkennend zu unserem kleinen König Dickbauch, der schon ein recht großer war.

So fiel denn auch sein Urteil absolut positiv aus, weil sich "Mister Q" auch von seiner beste Seite zeigte, sich gut präsentieren ließ und kein bisschen Scheu zeigte. Wir  sagen: Feuerprobe bestanden und das mit Bravour.  Herr Vennemann äußerte sich ausgesprochen anerkennend über unseren Mister Q und war beeindruckt.

 

Mister Q ist zufrieden

 

Im Ergebnis war alles mit Exzellent bewertet und die Gesamtbewertung lautete EX 1,  1 Punkt zum CACJ

Der Kater war zufrieden, dass er wieder in seinen Käfig durfte und Frauchen und Herrchen waren überglücklich, einen so gelobten und braven Kater zu haben.

Aber es dauerte dieses Mal nur eine halbe Stunde, und da wurden wir schon zum zweiten Richten gerufen.

Diese Mal gings zu Frau Adamoah.

Auch Sie war begeistert von dem kleinen Mann und zeichnete Ihn zusätzlich zu ihren Bewertungen, die in allen Punkten Exzellent lauteten und im Gesamtergebnis Ex 1, mit einem kleinen Herzchen auf dem Bewertungsbogen aus.  2. Punkt zum CACJ ohne Probleme erreicht.

Frauchen und Herrchen waren noch ein Stück glücklicher.

Am Nachmittag dann die große Überraschung "Mister Q" erhielt eine Nominierung für Best in Show.  Nun waren wir endgültig ganz von den Socken, weil wir damit nicht mehr gerechnet hatten. So ging dann das Frauchen mit klopfendem Herzen und zitternden Knien zum offenen Richten.

Aber alle Aufregung war nicht erforderlich. Mister Q tat sein Bestes dafür und ließ sich einwandfrei präsentieren. So war es dann toll, dass das Richterurteil hieß: "109 bleibt! - Einstimmig".

Damit hatte Mister Q in seiner ersten richtigen Ausstellung gleich das "Best in Show"  und eine Nominierung zu "Best of Best" erreicht. Unser Glück war nun vollends komplett.

Zum späten Nachmittag wurde dann auf die Bühne gerufen und das Frauchen präsentierte stolz und mit geschwellter Brust unseren Prachtkerl, der einen schönen Pokal und lecker Futter erhielt. Zum Best of Best reichte es dann gegen einen stattlichen Maine Coone Kater noch nicht. Aber das schmälerte unseren Erfolg oder besser Mister Q´s Erfolg in keinster Weise.

 

 

Auf der Bühne zum Best in Show

 

 

 

Das stolze Frauchen

 

 

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 Mister Q´s Pokal

 

Eine wunderschöne Ausstellung für uns und Mister Q.

 

26.04.2015  Frühjahrsshow des Bergischen Katzenverbandes e.V. in Wuppertal

....und schon eine Woche später machte wir uns mit Mister "Q" auf zur nächsten Ausstellung. Dieses Mal nach Wuppertal. Das hieß für uns, am Sonnabend schon um 4:45 Uhr aufstehen und um 06:00 Uhr Abfahrt.  Der Einzige, der darüber erfreut schien war Mister "Q", der froh war, Herrchen und Frauchen schon am frühen Morgen um sich zu haben.

Der frühe Morgen hatte den Vorteil, dass es eine entspannte Fahrt wurde, weil es kaum Verkehr gab. Nur Mister "Q", der am Anfanhg noch so froh war uns zu sehen, war nicht ganz glücklich, denn als er in seinen Sturdy verfrachtet wurde ahnte er es schon. Es geht wieder ins Auto und so miaute er auch nach Leibeskräften, insbesondere wenn das böse Herrchen Kurven fuhr, oder eine holprige Strecke erwischte. Aber die Fahrt dauerte zum Glück nur knapp eine Stunde und dann waren wir da.

Nach dem Aufbau in der kleinen und kuscheligen Halle in Wuppertal ließ sich unser Chef dann aber schon ganz gemütlich in seinem schön augestatteten Palais nieder und überwachte die weiteren Dinge, die da kommen sollten.

Er war schließlich ganz entspannt, weil abwechselnd Frauchen und Herrchen oder beide zusammen mit ihm "Puschel fangen" spielten oder seinen kleinen Dickbauch kraulten. So lässt es sich aushalten - auch die zwischenzeitlich etwas störenden Besuche bei den Richtern und später auf der Bühne.

Spät am Vormittag gings zum ersten Richten. Der erste Richter war Herr Prust, der sichtlich beeindruckt von ihm war und später zum Best in Show vorschlug. Alle Punkte wurden mit Ex1 bewertet und der noch fehlende Punkt zum Jugendchampion war ihm sicher. Mister Q zeigte sich ausgeglichen und zufrieden. Entspannter gehts kaum.

Es dauerte nicht lange bis zur zweiten Wertung. Also schon wieder raus aus dem Käfig, gebürstet und gepudert werden. Naja, was tut man nicht alles, wenn man dafür den ganzen Tag Herrchen und Frauchen so nah sein kann.

Dieses Mal gings zu Herrn Weerts, der gerade las, was da auf ihn zukam und gar nicht sah, wen wir da auf seinen Tisch stellten. Aha, ein Junior von 8 Monaten meinte er nur, um dann, als er aufschaute, ganz verwundert zu fragen: "Junior?". Auch Herr Weerts zeigte sich sehr beeindruckt von unserem großen kleinen Mann. Auch er bewertete ihn in allen Punkten mit Ex. 1 und musste zum Abschluss des Richtens noch eine Runde mit ihm schmusen.

 

Die stolzen Herrchen und Frauchen von Mister Q waren natürlich ob dieser tollen Berwertungen stolz wie Oskar und Mister Q wars wurscht. Hauptsache zurück in den Käfig zum Schlafen, Publikum angucken und Kuscheln.

Nach weiterer langer Wartezeit und Mittagspause, aber netten Unterhaltungen mit angenehmer Nachbarschaft, wurden die nominierten Katzen aufgerufen. Da Mr. Q bei Best in Variety (ging auch nicht denn er war zwischen vielen Birmchen die einzige Ragdoll)  nicht dabei war, hatten wir uns auf einen langen Nachmittag eingerichtet. Erst am späten Nachmittag stand aber plötzlich ein Stewart vor unserem Käfig und brachte uns eine Nominierung zum Best in Show. Jetzt war die Aufregung (bei Herrchen und Frauchen) wieder groß. Mister Q nahms gelassen. Was

 

Hier bin ich der Chef und der schönste Kater

 

blieb ihm auch anderes übrig. Also wieder bürsten und pudern und dann mit ner Menge anderer Katzen zum Richten.

Und, oh Wunder, bei den vielen Katzenschönheiten. Mister Q durfte bleiben und wurde für Best of Best bewertet.

Dann hieß es wieder warten. Ein gute Zeit später wurde Mister Q, samt Frauchen dann mit einigen anderen Katzen zum Best in Show "Halblanghaar" auf die Bühne gerufen. Das stolze Frauchen durfte dann einen Pokal und für Mister Q, viel wichtiger einen Sack Futter in Empfang nehmen und dem nicht weniger stolzen Herrchen mitbringen. Der Best of Best sollte dann erst später bekannt gegeben werden.

Dann irgendwann wurde unser Mister Q zur Bekanntgabe der Best of Best Gewinner wieder auf die Bühne gerufen. Und, oh Wunder, es passierte das, was wir immer nur gehofft hatten, Mister Q war tatsächlich Best of Best. Unser Glück war perfekt.

 

 Mit Frauchen bei der Ehrung zum BEST of BEST

 

 

 

Zum Best over All reichte es dann NOCH nicht. Aber er ist ja noch jung.

Eine schöne Ausstellung, bei der wir auch noch in der Tombola ein wunderschönes Katzenhäuschen und Futter gewannen, ging als rundum gelungener Tag zu Ende und wir konnten die Heimfahrt antreten. Und.... wer hätte es gedacht, egal welche Kurven, und wie schnittig das Herrchen sie auch fuhr oder dann holprige Straßen den Weg begleiteten, von unserem Mister Q war bis zu Hause kein Ton zu hören. Ob er wohl auch ein bisschen stolz auf sich war??

 

 

02.05.2015  Internationale Katzenausstellung des Universal Cat Club e.V. in Linnich-Gereonsweiler

Aller guten Dinge sind Drei, dachten wir uns und hatten Mister Q das dritte Wochenende hintereinander zu einer Katzenausstellung angemeldet.

Aber diese Ausstellung war ein Muss. Konnten wir doch hier unsere liebe Lehrmutter und gute Freundin Claudia Ötwös mit ihrem Mann Gerd wiedersehen. Die beiden sind mittlerweile sehr gute Freunde geworden. Hinzu kam noch ein Wiedersehen mit unserer lieben Cindy Voets, die uns ebenso ans Herz gewachsen ist. So stand einem wunderbaren Tag außer der Anreise, die Mister Q, wie immer mit lautstarkem Protest begleitete, nichts mehr im Wege.

Schön war auch, dass es eine Ragdoll Sondershow geben sollte, das ließ viel Konkurrenz erwarten, die sich dann auch einstellte. Immerhin 23 Ragdolls zählten wir. Viele Züchter waren dabei wie Cindy aus dem benachbarten Belgien angereist.

Die Halle in Gereonsweiler war nicht besonders groß, sodass es in den in U-form aufgestellten Ausstellungsbereichen kuschelig eng wurde. Aber wir hatten sehr nette Nachbarschaft und Claudia, sodass es uns nie langweilig wurde. Dazu einen tollen gastgebenden UCC, bei dem es immer sehr familiär und unkompliziert zugeht.

Mister Q zog gerne in seinen Käfig ein, in dem er sich mittlerweile sehr wohl fühlt und wie zu Hause ist. Keine Aufregung bei ihm zu bemerken. Aber mit Aussicht auf viele Kuschel- Streichel- und Puscheleinheiten von Frauchen und Herrchen an einem solchen Tag auch durchaus verständlich aus Katers Sicht.  Da lässt man sich dann auch die Abwechslung mit den Besuchen bei den Richtern und auf die Bühne gerade noch so gefallen. Insbesondere weil man ja auch weiß, wie gut gelaunt Herrchen und Frauchen sind, wenn Kater sich von der besten Seite zeigt. Außerdem waren die Richter ja auch immer ganz nett und sparten nicht mit lobenden Worten und ein paar extra Streicheleinheiten. Und dann ist da ja nicht zu vergessen, dass besondere Leckerchen, das Frauchen immer dann hat, wenn man sich besonders gut benommen hat.

Auch heute waren wieder beide Richter voll des Lobes für unseren Mister Q, insbesondere Frau Bajou, die sich regelrecht in ihn verliebte und ihren Richterbericht noch mit einem extra Herzchen verzierte.

Der Erfolg ließ dann auch nicht lange auf sich warten und Mister Q wurde zum Best of Variety auf der Bühne gekürt. Gleich danach gings zu den Richtern für die Konkurrenz Best in Show.

 

Am Ende reichte es dann auch noch für ein Best in Show. Bei Best of Best  hatten die Richter dann aber ihre Vorliebe für eine, zugegebenermaßen schöne, lilacfarbene Ragdolljuniorin zum Ausdruck gebracht.

 

Das Best over All blieb, wie in "jeder" Show, dann wieder für eine dieser Nacktkatzen übrig. Man hat das Gefühl, dass bei Teilnahme dieser Tiere sowieso keine andere Katze mehr eine Chance auf Best over All hat. Vielleicht nur ein Zufall, aber es ist nicht nur uns aufgefallen.

Insgesamt erneut eine sehr erfreuliche und erfolgreiche Ausstellung in familiärem Rahmen für uns und Mister Q.

UCC wir kommen wieder.

 

07.06.2015   Jubiläumsausstellung des EUREGIO Rassekatzenverein, Aachen

Dieses Mal gings zu einer großen Ausstellung nach Aachen in die Tivoli Eissporthalle. Eine richtig große Ausstellung. Ein ganz neues Erlebnis. Es wurde ein schöner aber sehr langer Tag.

 

 

 

Mr. "Q" inzwischen "Ausstellungsprofi" nahm´s gelassen und genoss den Tag in seinem Käfig und die viele Aufmerksamkeit von Herrchen und Frauchen sowie den vielen Besuchern.

Die Besuche bei den Richtern und deren Bewunderung schien nun auch langsam zur Routine zu werden. Mr. Q, sah aus, als belaste ihn das alles nicht im geringsten. Außer vielleicht immer dieses blöde "Schön machen" mit Bürste und Puder vor dem Besuch beim Richter. Auf solchen Unsinn kann Mr. Q beruhigt verzichten, kann man doch seine natürliche Schönheit nicht noch mit irgendwelchen Kosmetikmaßnahmen verbessern. Meint Mr. Q.  Also Frauchen, der Tag ist perfekt, wenn du diesen Quatsch in Zukunft auch noch sein lässt.

Schönstes Ergebnis am diesen Tage waren ein Sonderpreis und die zwei Punke zum CAC, Mr. Q startete nämlich zum ersten Mal in der Erwachsenenklasse. So konnten Frauchen, Herrchen und Chefkater beruhigt und zufrieden nach Hause fahren.

Herzlichen Glückwunsch dem EUREGIO zu seinem Jubiläum und zu seiner gelungenen Ausstellung. Wir freuen uns auf ein nächtes Mal.

 

05.09.2015    Internationale Rassekatzenausstellung "Arena of Cats" 1. Kurpfälzer Rassekatzenverein,  Mannheim

Dieses Mal gings für uns auf eine längere Reise. Aber schon lange wollten wir mal eine Ausstellung des 1. KRV in Mannheim besuchen. Besonders, weil wir hier hofften die Züchterin unserer "Leni", Frau Else Kruczinsky zu treffen.

 

Und tatsächlich, der Tag wurde zu einem tollen Erfolg. Wir trafen die Züchterin und erlebten eine perfekt organisierte, tolle Ausstellung des 1. KRV mit über 300 Katzen.

 

Die Anreise war bis auf ein anfängliches Gequake unseres angehenden Champions absolut unbeschwerlich und schon nach 1 1/2 Stunden haten wir das Ziel auf dem Mannheimer Maimarktgelände erreicht. Wir waren sehr früh losgefahren 05:30 Uhr, sodass wir bereits kurz nach 07:00 Uhr das Ziel erreicht hatten. Von Verein warren auch schon alle vor Ort, sodass wir sofort nach der Anmeldung zur Tierarztkontrolle und dann in die Halle konnten. Wir waren eine der Ersten. Der Platz war schnell gefunden in der großzügig dimensionierten Halle. Ganz am Ende der Halle aber am Rand und nur noch die Außenfenster hinter uns fanden wir Mr. Q´s Zuhause für diesen Tag. Schnell stellte sich heraus, dass der Platz ideal war, denn wann hat man sonst schon mal so viel Raum um sich herum um alle seine sieben Sachen zu verstauen ohne jemanden anderes zu stören.

Mr. Q konnte nun recht schnell einziehen, auch dank Claudias neuer Schnelldeko war der Käfig schnell gemütlich hergerichtet. Mr. Q fühlte sich sofort wohl. Was er und wir nicht wussten, es würde ein anstrengender Tag für unseren "Chef". Denn bisher hatten wir noch keine Ausstellung mit so vielen Besuchern erlebt. Sicherlich 1000 Besucher waren es an diesem Tag. Mr. Q, begutachtete jeden Einzelnen mit Argusaugen, und wenn auch wir den Einen oder Anderen übersehen haben sollten, ihm entging mit Sicherheit niemand. Es sei denn, er war gerade zum Richten. Aber Mr. "Q", nahm´s, sich seiner Schönheit (fast könnte man es meinen)  bewusst, gelassen und selbst im schönsten Schläfchen erhob er sich für Jeden, der ihn gebührend bewunderte und mit netten Worten bedachte, von seinem Ruheplatz, sah ihn sich genau an, drehte eine Runde wie auf dem Catwalk (jetzt wissen wir, wo der Ausdruck herkommt) durch seinen Käfig und legte sich dann wieder hin um sein Schläfchen oder was man sonst so als "Schönheit zu tun hat, fortzusetzen.

Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Mr. Q unterzog sich in aller ihm eigenen Gelassenheit der Begutachtung durch zwei Richter und wurde hochgelobt, was ihm die Nominierung zum Best in Variety und zur Best in Show einbrachte. Aber auch die dazugehörigen Vorführungen einmal sogar durch einen Stewart des Vereins, konnten ihn nicht erschüttern.

 

 

 

       

 

 

Am Abend waren wir wohl müder wie er und konnten aber nach einer perfekt organisierten Ausstellung mit den nötigen Punkten zum Champion und dem ersten Punkt zum Internationalen Champion, zufrieden die Heimreise antreten.

 

 

12.09.2015   1. Internationale Rassekatzenausstellung des Bundes der Katzenzüchter NRW e.V., Wuppertal

Kaum eine Woche war vergangen und es trieb uns schon ieder zu einer Ausstellung. Mr. Q nun schon ein Ausstellungsprofi, kletterte sogar freiwillig in seinen Transport-Sturdi, als es früh morgens nach Wuppertal ging.

 

Wieder einmal waren wir viel zu früh vor Ort, selbst die Veranstalter hatten noch nicht ausgeschlafen und kamen nach und nach mit halb geschlossenen Augen an der Ausstellungshalle, dem Gemeindesaal Hottenstein an. Aber schnell waren sie wach, voller Vorfreude, ihre erste Ausstellung dieses neuen Vereins ins Rollen zu bringen.

 

Für uns der Vorteil, dass außer uns noch niemand da war und wir damit als erste "Testobjekte" die Anmeldung durchlaufen konnten und auch als Erste die Tierarztkontrolle erledigt hatten. 

Zum ersten Mal in unserer immer noch jungen Ausstellungskarriere durften wir einen Käfig in der ersten Reihe direkt vor der Bühne belegen. Schnell hatten wir uns häuslich eingerichtet erst dann kamen nach und nach die anderen Aussteller. Wir saßen direkt neben der Haupteingangstür, sodass jeder, der die Halle betreten und verlassen wollte bei uns vorbei musste. Das war natürlich ideal für unseren Mr. Q", der nun ohne größeres Aufhebens jeden Aussteller, jede Katze und auch jeden Besucher einer Einlasskontrolle unterziehen konnte. Das machte ihn zufrieden und er genoß sichtlich seinen tollen Platz und schließlich durfte auch jeder passieren.

Der neue Verein hatte eine tolle erste Ausstellung organisiert und es lief alles völlig reibungslos und zügig ab. Es gab einen Sektempfang, für jeden Aussteller ein Frühstück und den ganzen Tag Kaffee, all you can drink kostenlos. Dazu eine tolle Tombola und am Nachmittag für jeden ein Stück von einem tollen Kuchen. Leider kamen wir um Tombola und Kuchen herum. Als die Tombolalose verkauft wurden, waren wir gerade beim Richten und als es den Kuchen gab, waren wir beim Ringrichten.

 

 

    

 

 

Apropos Ringrichten. Das haten wir noch nie mitgemacht und obwohl uns eine andere Ausstellerin abriet wollten wir doch mal sehen wie das funktioniert und so meldeten wir unseren Mr. Q, kurzentschlossen doch an. So wurde er usammen mit 12 anderen Katzen jeder in einen Einzelkäfig verfrachtet. Sein schönes Liegekissen begleitete ihn und nachdem er den Käfig inspiziert hatte tronte er wie eine Porzellanfigur auf dem Kissen und schaute zu, was da wohl kommen würde.

Eine Richterin nahm nun nach und nach jede einzelne Katze aus ihrem Käfig und erklärte kurz die Rassemerkmale und die Vorzüge und Qualitäten jeder Katze. Sie machte sich dabei zu jeder Katze eine Notiz. Dann schritt sie noch einmal die Käfige ab und danach gings gleich zu den Platzierungen. Die ersten 6 Katzen wurden mit einem Preis belohnt. Wir hatten natürlich bei all den schönen Tieren nicht die Hoffnung, dass unser Mr. Q einen Preis erringen könnte. Er ist zwar schön, aber eben noch sehr jung und nicht voll ausgewachsen.

So wurden die einzelnen Plätze vergeben und bei Platz 3 wurde plötzlich, zu unserem größten Erstaunen unser Mr. Q aufgerufen. Er hatte tatsächlich von 13 Katzen den dritten Platz erreicht und erhielt dafür auch einen großen Pokal und einen Sack leckeren Futters. Wir waren stolz wir Oskar und Mr. Q war froh wieder in seinen normalen Ausstellungskäfig zu kommen. Der Pokal war uninteressant, das ist was für Herrchen und Frauchen aber das Futter war schon reizvoll.

Die Berwertungen bei en Richtern verliefen auch optimal und wir erhielten dazu von einem Richter noch tolle Pflegetips. Mr. Q erhielt ohne Probleme zwei Punkte für sein CACIB.

Außerdem war er schon wieder nominiert für Best in Show.

Ein wirklich schöner und erfolgreicher Ausstellungstag in Wuppertal. Wir kommen gerne wieder.

 

12.12.2015    Internationale Rassekatzenausstellung des Bergischen Katzenverbandes e.V., Wuppertal

Am Samstag, 12.12.15 war es wieder einmal soweit. Wir machten uns mit Mr. Q unter großem Miaue am Anfang der Fahrt, auf nach Wuppertal.

Der arme Mr. Q hatte wohl schon schlimmes geahnt, nachdem er am Tag vorher von Herrchen und Frauchen mit vereintem Einsatz gebadet und gestylt wurde. Der arme Kater konnte einem richtig leid tun, so viel Wasser auf einmal. Der stolze Damenjäger miaute kläglich, ob dieser Tortur. Was mögen nur die sonst so gestrietzten Katzendamen gedacht haben. Vielleicht haben sie es ihm auch einfach gegönnt. Danach auch noch fönen. So eine Qual! Am Schluss stand nicht fest wer nasser war, Mr. Q oder sein Frauchen, das ihn festhalten und waschen musste.

Aber es sollte sich für Mr. Q lohnen all die Qualen auf sich zu nehmen. Er ist schon ein prächtiger Bursche, aber nach dem Bad sah er noch einmal so schön aus, was später auch die Richter so empfinden sollten.

Die Fahrt gestaltete sich nur Anfangs unter lautstarkem Protest. Danach ergab man sich in sein "schlimmes" Schicksal und verschlief die restliche Fahrt.

Die Ausstellung war geruhsam und familiär. Das gefiel Mr. Q dann wieder, insbesondere, dass er nun erstmals seinen wunderschönen neuen, eigenen Sturdi beziehen konnte.

 

 

 

 

    

 

 

      

Hier fühlte er sich gleich zu Hause und legte sich mal zum Schlafen und und dann zum Streicheln in Position.

Die lästigen Richterbesuche, waren für ihn gerade noch zu ertragen, zumal das Frauchen hinterher immer mit einem Leckerli winkte. Allerdings, gabs da so Richter, die ließen einen auch noch warten. Unverschämt so was, dass musste man doch gleich mal mit einem leisen Knurren anmerken. Und dann noch die vielen lästigen anderen Katzen um einen herum, das wurde Mr. Q dann doch langsam zu viel.

Zuerst gings zur Richterin Jane Claire (Miss Marple in Person). Sie war begeistert von Mr. Q und konnte ihn gar nicht genug loben. Dementsprechend fiel auch die Bewertung aus und der nächste Punkt zum Internationalen Champion war erreicht. Zudem sollte Miss Marple, ähhhh, Mrs. Claire ihn noch für einen Sonderpreis nominieren.

Nach einem knappen Stündchen Ruhe im Sturdi musste man dann schon auf die Bühne und mit dem stolzen Frauchen und Herrchen einen Sonderpreis abholen. Von nun an nahm das Schicksal seinen Lauf.

Kurze Zeit darauf gings zum nächsten Richter, der ebenfalls mindestens so begeistert wie die vorherige Richterin war. Dementsprechend gabs das nächste CACIB und der Richter verabschiedete sich mit den Worten, wir sehen uns heute bestimmt noch einmal.

Nach der Mittagspause gabs die nächste Überraschung, denn es kam ein Nominierungszettel für Best in Show. Mit einigen anderen Katzen gings zur Richterbegutachtung und siehe da, das Urteil hieß zunächst, Nr. 60 (Mr. Q´s Käfignummer) bleibt. Aber es musste erst noch ein Vergleich mit einer anderen Katze, einer norwegischen Waldkatze her. Das Ergebns blieb offen.

Erst später wurde dann klar klar Mr. Q hatte gewonnen und wurde mit Best in Show dekoriert. Ob er auch Best of Best wurde, erzählte man uns noch nicht. Erst später als er erneut zur Bühne gerufen wurde war klar. Mr. Q war auch Best of Best.

Nun blieb nur noch das I-tüpfelchen. War Mr. Q schon in der Lage Best over All zu werden? Wir glaubten nicht daran.

Doch dann die faustdicke Überraschung. Unser Mr. Q, wurde um Best over All berufen! Wir waren megastolz!

 

Der stolze Kater mit seinen Preisen    

 

 

20.12.2015   Internationale Rassekatzenausstellung (Weihnachtsausstellung des UCC. e.V. in Nörvenich)

Am 20. 12. war es wieder soweit unsere Reise ging dieses Mal voller Vorfreude zum UCC.e.V. nach Nörvenich. Unser Mr. Q war frisch gebadet und voller Tatendrang.

Wir freuten uns auf die gewohnte familiäre Atmosphäre und das Weihnachtsfeeling beim UCC , das wir gewohnt waren. Außerdem auf unsere guten Freunde.

Aber leider waren wir dieses mal nicht sehr glücklich. Die ganze Halle war karnevalistisch geschmückt. Auf der Bühne ein kleiner Tannenbaum  und eine Dame im Weihnachtsmannkostüm, ließen keine wirkliche Weihnachtsstimmung aufkommen. Da halfen auch die liebevoll weihnachtlich geschmückten Käfige der Aussteller nicht viel.

Hinzu kam, dass es sehr voll war. Die Gänge viel zu eng, sowohl für Besucher als auch die Aussteller. Die Richterräume viel zu klein und eng. Die Katzen waren alle nicht glücklich und ihre Dosenöffner waren auch gestresst. In der Halle war es viel zu laut und eine Mikrofonanlage gab es erst gar nicht, sodass die Moderatorin der Ausstellung mit ihrem Piepsestimmchen keine Chance hatte bis zum Ende der Halle durchzudringen. Schließlich reagierte sie sichtlich genervt und in einem unangenehmen Tonfall, weil sie keiner verstand. Es gäbe noch viel mehr anzumerken, aber das sparen wir uns an dieser Stelle.Noch nicht einmal eine offizielle Eröffnung der Ausstellung gab es....

Nur der sehr gut zu verstehende Vorsitzende Herr Pfeiffer mit seiner lauten Stimme konnte hier kurzfristig für Abhilfe sorgen, aber der Kasernenhofton, den er anschlug, verärgerte  die meisten Aussteller eher noch mehr, als dass er zur besseren Stimmung beitrug.

Die Bewertungen für Mr. Q waren wieder überaus gut und die beiden ersten Punkte für den großen internationalen Champion waren schnell erreicht.

Mr. Q wurde von beiden Richtern als perfekt bezeichnet und dafür zum Best in Show nominiert. Diese verlor er dann leider gegen einen, zugegebenermaßen ebenso schönen Kater.

Positiv war hervorzuheben, dass der Verein ein Essenmenü für den ganzen Tag organisiert hatte, bestehend aus Frühstück, Mittagessen mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch und am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Das war für 9,95 € je Person nicht zu teuer bezahlt. Außerdem trafen wir gute Freunde wie Claudia und Gerd Ötwös und unsere gute Freundin Cindy Voets mit Tochter Joni wieder. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Insgesamt gesehen, eine Ausstellung hinter die wir schnell einen Haken machen und hoffen, dass der Verein zu seinen alten Tugenden demnächst zurückfindet. Solange warten wir mal ab.

Aber immerhin, Mr. Q verbrachte einen entspannten und für ihn, denken wir angenehmen Tag mit vielen Streicheleinheiten in seinem schönen Sturdi.

 

31.01.2016   2. Internationale Rassekatzenausstellung des Bund Deutscher Katzenzüchter NRW e.V. in Radevormwald 

 Am frühen, sehr frühen Sonntagmorgen, machten wir uns zusammen mit unserem Mr. Q auf nach Radevormwald zur ersten Ausstellung im Jahr 2016. 

Nach unseren  positiven Erfahrungen mit der 1. Ausstellung des BdK.e.V. fuhren wir mit großen Hoffnungen los. Und, um dies vorwegzunehmen, sie sollten nicht enttäuscht werden.

Mr. Q , war ob der frühen Stunde am Sonntagmorgen (06:00 Uhr) "not amused". Er beschwerte sich diesesmal fast während der gesamten Fahrt bei uns. Erst kurz vor dem ziel war es ihm zu blöd weiter zu meckern, weil es ja anscheinend eh nicht nutzte. So erreichten wir mit leicht gestressten Ohren gegen 07:15 Uhr unser Ziel. 

Es war ein kleines Stück zu laufen bis zur Halle. Schon am Eingang wurden wir freundlich empfangen. Ein guter Start und auch bei der Tierarztkontrolle und Anmeldung lief alles professionell ab.

Wir erhielten einen tollen Platz auf der obersten Terrasse der treppenförmig angelegten Halle. Hier gabs einen super Blick auf die wunderschön geschmückte Bühne.

Mit unserem Sturdi waren wir schnell mit dem Aufbau fertig und konnten die Atmosphäre genießen. Auch Mr. Q machte es sich gerne in seinem zuhause gemütlich.

Wir hatten für zwei Wertungen und das Ringrichten gemeldet. Die erste Wertung bei Richter Delsink verlief optimal. Er war begeistert. Später erfuhren wir, dass er ihn auch für einen Rassesieg vorgeschlagen hatte.

Gegen mittag gings zum Ringrichten mit Kaai du Plessis als Richter. Mr. Q trat gegen ca. 10 andere Katzen an und konnte den 2 Preis erringen. Toll. Wir waren beeistert.

Kurz vor mittag war dann noch die zweite Wertung bei dem Richter Herr Neubauer dran.  Er begrüßte unseren Mr. Q mit den worten "Oh, die gibts ja auch in schön". Zuvor hatte er ein paar andere Ragdolls gerichtet. Wir waren natürlich mächtig stolz.

 

Später wurde Mr. Q dann auch für das Best in Best nominiert, nachdem er noch einen Sonderpreis, einen weiteren Rassesieg und den "Richters Liebling" abkassiert hatte.

Trotz langer Wartezeit auf der Bühne, die unserem Mr. Q garnicht gefiel, konnte er dann aber auch noch das Best of Best erringen.

So ging, mit zwei weiteren Wertungspunkten zum großen Internationalen Champion und 6 Pokalen in der Tasche, ein toller Ausstellungstag zu Ende. Glückwunsch auch an den Verein zu seiner tollen Ausstellung. Einziger Kritikpunkt in der Tombola gab es zwar tolle Preise zu gewinnen aber 2 € je Los scheinen uns und vielen anderen Ausstellern doch etwas zu viel. Vielleicht wäre hier bei Preisen für die Lose und Tombolapreisen weniger mehr.

Dann gings durch strömenden Regen zum Auto und auf die Heimreise, die Mr. Q wie immer wenns nach Hause geht mucksmäuschenstill überstand.

Wir kommen gerne wieder hierher!

13.02.2016   Arena of Cats, 1. Kurpfälzer Rassekatzenverein (KRV) in Lingenfeld  

Dieses Mal führte uns der Weg ins südlichste Rheinland-Pfalz, nach Lingenfeld, wo der  1. Kurpfälzer Rassekatzenverein seine beliebte Ausstellung "Arena of Cats" durchführte.

Die Anfahrt über die A 61 war gemächlich und ruhig und Mr. Q schien schon vorher zu wissen was auf ihn zukommt, nachdem Herrchen und Frauchen ja Tags zuvor, auch die beliebte Prozedur, "Wasch mir den Fettschwanz" mit ihm praktiziert hatten. Echt ekelig, würde Mr. Q jetzt sagen. Dieses unnötige viele Wasser und dann noch Handtücher und der blöde Fön. Aber, zugegebenermaßen, hinterher fühlt man sich als stolzer Kater noch ein wenig stolzer und erhabener.

Die Ausstellungshalle in Lindenfeld war toll. So viel Platz hatten wir selten oder eigentlich noch nie auf einer Ausstellung. Hier konnten Mensch und Tier sich wohlfühlen. Dazu noch die tolle Organisation des KRV. Da gab es nichts zu meckern.

Mr. Q zog die bewundernden Blicke aller Zuschauer und Beseucher auf sich und genoss dies sichtlich, zusammen mit seinem stolzen Frauchen. Die Richter waren durchgehend von ihm begeistert und er wurde gleich für Best in Show nominiert.  

Die Bewertungen durchgend mit EX 1 und das Erreichen des Titels "Großer Internationaler Champion" und dazu noch ein erster Punkt zum Europachampion. Was will Mensch und Katze mehr. Ein schöner Tag in Lingenfeld. Wir kommen gerne wieder. Glücklich und mit einem neuen Kratzbaum im Gepäck machten wir uns auf die Heimreise.

 

02.04.2016

und

03.04.2016  Internationale Rassekatzenausstellung der Katzenfreunde Germania e.V. (KFG) in Ransbach-Baumbach

"Mr. Q on Tour" hieß es auch dieses Mal wieder. Und da die Ausstellung in Ransbach-Baumbach für uns so ein naher Ausstellungsort ist, hatten wir gleich für 2 Ausstellungstage germeldet.

In Ransbach-Baumbach erwartete uns die gewohnt gut organisierte Ausstellung des KFG in einer schönen Stadthalle.

Es sollten dennoch zwei Tage werden, die teilweise gefühlsmäßig starke Schwankungen mit sich brachten.

Wir hatten einen tollen Platz in der zweiten Reihe vor der Bühne erwischt, Platz war auch genug vorhanden und Mr. Q zog glücklich in seinen Sturdy ein. Anscheinend weiß er nun, das wird ein Tag, an dem Herrchen und Frauchen ihm ganz alleine gehören und es Streicheleinheiten im Überfluß gibt. Neben den kurzen, lästigen Besuchen bei den Richtern, konnte man entspannt relaxen, und schlafen und wurde, wie gesagt, mit reichlich Krauleinheiten verwöhnt. Was will Kater mehr.

Die erste Wertung war bei Richter Jean-Marc Lagarde, ein Tica Richter aus Frankreich, der zum ersten Mal auf einer der üblichen Katzenausstellungen richtete. Er war begeistert von Mr. Q und gab ihm Bestnoten und Ex 1. Aber später, oh Schreck, ihn zu nominieren hatte er wohl total vergessen, dafür aber eine andere bei weitem nicht so schöne und fehlerfreie Ragdoll mit Best in Variety bedacht und auch gleich eine weitere ebenso nicht ganz fehlerfreie andere Ragdoll nominiert. Das stimmte uns schon etwas traurig. Aber so ist das eben, alles liegt im Auge des Betrachters.

Auch die zweite Wertung an diesem Tag war für Mr. Q ohne Probleme. Mit Ex 1 gabs auch den zweiten Punkt. Dennoch fuhren wir an diesem Ausstellungstag mit etwas gemischten Gefühlen nach Hause, aber immerhin, das Wichtigste, 2 Punkte für den Europachampion im Gepäck.

Auch der zweite Tag ist schnell erzählt. Wiederum eine gute, toll oganisierte Ausstellung des KFG mit extrem vielen Besuchern.

Mr. Q erhielt auch heute die beiden Bewertzungewn mit Ex 1 und darf sich nunmehr Europachampion nennen. Dazu kam noch eine Nominierung  zum Best in Show. Was will man mehr.

Insgesamt ein schönes Ausstellungswochenende für Mr. Q und Herrchen und Frauchen, die nebenbei wieder neue Bekanntschaften mit einigen netten Züchtern, sogar ganz aus der Nähe, schließen konnte.

10.04.16       Internationale Katzenausstellung des Katzenverein Leverkusen e.V. in Lohmar

Einmal im Jahr ist es soweit, unserer eigener Verein der Katzenverein leverkusen veranstaltet seine einzige jährliche große Ausstellung in Lohmar

Wir hatten schon lange gemeldet und fuhren froh gelaunt nach  Lohmar. Wie immer waren wir so ziemlich die Ersten an der Anmeldung. Doch dann geschah das Unerwartete. Wir standen nicht auf der liste der gemeldeten Züchter. Das war ein Schock für uns, hatten wir doch lange die Bestätigung und der Meldebetrag sollte auch abgebucht werden.

Wir waren ziemlich angesäuert. Zumal wir nun warten mussten. Und es dauerter und dauerte bis alles in der Reihe war und wir tatsächlich noch einen Platz für unseren Sturdy zugewiesen bekamen. Zum Glück ganz außen in einer Reihe und sehr nahe bei den Richtern.

Der Rest des Tages verlief dann aber wenigstens entspannt. Mr. Q bekam unter großen lob der Richter seine beiden Punkte zum Großen Europachampion. Außerden erhielt er das Best in Variety und war nomieniert für Best in Show.

 

 

 

 

Etwas Abstriche musste man leider an der Bühnenshow machen. Alles ging sehr schleppend und mit vielen unterbrechungen.

Ein Filmteam  begleitete eine Züchterfamilie den ganzen Tag auf der Ausstellung. Nebenher sahen sie sich auch andere Katzen an. Schließlich kam ein Kameramann zu Mr. Q und bat um eine Filmerlaubnis. So wurde Mr. Q noch zu einem Filmstar.  Er zeigte sich von seiner besten Seite, als würde er wissen was hier geschieht.

 

01.05.16       3. Internationale Katzenausstellung des Bund Deutscher Katzenzüchter NRW.e.V. BdK in Wuppertal

Dieses Mal ging es wieder nach Wuppertal in den Hottensteinsaal in dem Mr. Q bisher seine größten Erfolge gefeiert hat. Dieses mal wurde die Ausstellung wie immer gekonnt vom BdK NRW e.V. unter der Leitung von Markus Krämer ausgerichtet.

Mr. Q trat wieder für den Großen Internationalen Europachampion an. Gleich beim ersten Richter wurde er hochgelobt. Leider stellte sich einige Zeit später heraus, dass er einen Konkurrenten hat, der in der gleichen Klasse antrat, fast genauso aussah wie er aber etwas älter war. Dennoch erhielt Mr. Q seinen Punkt ohne Probleme, da der Richter an den zweiten Kater nicht dachte. Er entschuldigte sich nachher bei der anderen Züchterin und gab ihrem Kater den Punkt in einer anderen Klasse.

 

 

 

Unser Mr. Q wurde schließlich sogar mit Best in Variety ausgezeichnet. Nur auf den zweiten Punkt, musste er trotz großen Lobes auch durch den zweiten Richter aufgrund des anderen etwas älteren Katers verzichten. Für eine Nominierung zum Best in Show blieb da auch kein platz mehr. Das war etwas ärgerlich. aber diue Schönheit liegt jeweils im Auge des Betrachters und so müssten wir das zähneknirschend hinnehmen.

 

Mr. Q war aber auch im Ringrichten antreten und siehe da er gewann das Ringrichten gegen mehr als 10 andere schöne Tiere (ausschlaggebend war ein grunzendes Schwein lach... Richterin war Tomoko Tanaka aus Japan.

 

 

 Dieser Erfolg tröstete uns etwas über den nicht erlangten Punkt und die fehlende Nominierung hinweg.

Es war dennoch wieder eine tolle Ausstellung, auch weil unsere Käfignachbarn Sabrina und Ingo Krichel-Wirtz waren, die schon lange unsere Ragdollzüchterfreunde sind. Das war ein schönes Wiedersehen. Hinzu kam noch, dass uns unsere Freunde Claudia und Gerd Ötwös, denen wir Mr. Q und viele tolle Tipps zu verdanken haben besuchen kamen.

Wieder ein schöner Tag beim BdK, dessen Ausstellungen immer wieder Spaß machen.

13.08.2016   Internationale Katzenausstellung "World Winners" (Weltausstellung) des Universal Cat Club e.V. UCC in                            Solingen

Dieses Mal hatten wir uns vorgenommen Mr. Q auf der ersten Weltausstellung des UCC e.V. zu präsentieren. Gesagt, getan, wir hatten gemeldet und Tags zuvor wurde das Equipment aus dem Keller geholt. Mr. Q war sichtlich begeistert und belegte sofort seine Ausstellungskiste er wäre am Liebsten schon in den Transportsturdy geklettert. Aber der war leider verschlossen. Man merkte aber, dass Mr. Q mit alldem nur positives verbindet und offensichtlich gerne zur Ausstellung fährt (wie Frauchen und Herrchen).

Aber es nutzte alles nicht vor der Pflicht kommt bekanntlich die Kuer und das heißt bei unserem Mr. Q, "baden". Also gingen Herrchen und Frauchen ins Badezimmer, wie immer knapp bekleidet und Mr. Q folgte, weil er an nichts Böses dachte. Kurzerhand grapschte sich das Herrchen dann den Kater und ehe dieser sich richtig versah, saß er im Waschbecken und hatte einen nassen Schwanz, den Frauchen ausgiebig mit Fairy Ultra bearbeitete. Und siehe da, zu unserer Überraschung ließ Mr. Q das Ganze fast ohne zu Murren über sich ergehen. Anscheinend wusste er, dass er schön gemacht wurde. Das half dann, die Badezeit und das anschließende Föhnen erheblich zu verkürzen.Danach strahlte er. Zumindest äußerelich, aber wir vermuten auch innerlich, denn er ist ja ein sehr stolzer Kater.

Am nächsten Tag ging es früh um 5:45 Uhr los nach Solingen. Die Fahrt war ruhig und auch Mr. Q hatte wenig daran auszusetzten und machte lieber ein Nickerchen.

Um 6:45 erreichten wir die Halle und erwischten gleich gegenüber der Halle einen ungemütlichen matschigen Parkplatz.

Das Anmelden ging flott von statten und wir wurden herzlich von unserer lieben Freundin Claudia Ötwös und ihrem Mann begrüßt. Außerdem gabs ein Wiedersehen mit Brigitte Theil der Züchterin von Mr. Q, die mit seinem Vater und einer jüngeren Schwester von Mr. Q zur Ausstellung gekommen war.

Wir hatten in der großen Halle einen tollen Platz im ersten Quarree zusammen mit Sabrina, Ingo und Brigitte. Das war sehr schön. 

Nachdem so langsam alle angekommen waren sollte es losgehen. Aber zunächst einmal waren technische Schwierigkeiten dabei. Dann erst konnte es losgehen. Die viel zu kleine Bühne sahen wir nicht und die Ansagen hörten wir erst gar nicht. Aber Mr. Q wurde von uns dann noch in einer langen Warteprozedur für das Ringrichten angemeldet.

Danach ging alles recht schnell. Wir waren bald mit der ersten Wertung bei Herrn Weerts dran. Mr. Q präsentierte sich voller Stolz und erreichte ohne Probleme seinen Punkt zum CAGCE. Herr Weerts war sichtlich beeindruckt von ihm. Später nominierte er ihn auch für Best in Show.

Nicht lange danach waren wir schon mit dem zweiten Werten dran. Wieder mal bei Herrn Vlach (siehe Wuppertal 01.05.). Der meinte wie immer das Kinn sei zu kurz und Mr. Q sei nun auch noch zu schmächtig. Da hatten wir erst vorher das Gegenteil von Herrn Weerts gehört und aus unserer Sicht sind 8,5 kg auch nicht gerade wenig. Seinen Punkt erhielt er dieses mal aber anstandslos.

Dann ging die Warterei am Käfig los und die nun funktionierende Lautsprecheranlage beschallte uns mit ohrenbetäubenden Ansagen aus dem Hintergrund.

Nach 15:00 Uhr war es dann endlich mit dem Ringrichten soweit. Leider ein ziemlicher Flop, weil nebendran auch Siegerehrungen stattfanden, die lautstark über jeden in der Halle vorhandenen Lautsprecher verkündet wurden, sehr zum Mißfallen von Mr. Q. und man von dem was die Ringrichterin erzählte keinen Ton mitbekam. Hier war es wieder, das unsägliche Chaos beim UCC. Schade... Immerhin ging Mr. Q mit dem 3. Platz nach Haus und einem schönen Pokal. Sieger wurde sein Vater "Benito".

 

 

 

Später ging es dann zur Nominierung. Es war schon lange über die Zeit, was sowohl an den Ausstellern lag, die mit ihren Tieren einfach nicht erschienen wenn sie aufgerufen wurden, zum anderen auch am UCC, der nicht konsequent durchgriff.

Bei der Nominierung mussten wir gegen unseren Lieblingsgegner von der Ausstellung in Wuppertal antreten. Und wie erwartet verloren wir auch dieses Mal.

Dann ging das Warten weiter. Um 20:00 Uhr, statt um 18:00 Uhr konnten wir endlich total müde die Heimfahrt antreten.

 

Wir waren spät zu Hause. Ein schöner Tag eine schöne Ausstellung aber eben doch allzuviele Mängel, wozu auch total versiffte Toiletten gehörten. Immerhin haben wir nette Leute um uns herum gehabt und Mr. Q konnte zwei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

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